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Ausflug in Georgien

Nach langer Zeit gab es endlich wieder einen Gruppenausflug in Georgien.

Der Ausflug wurde von Eka, Maria, Anuki und Uwe organisiert. Einige ältere Projektkinder und Eltern halfen auch mit.

Es ging mit 21 Teilnehmern ins Kaukasusgebirge. Dort war ein sehr schönes Kloster in den Bergen. Die Klosteranlage bestand aus einem wunderschönen Park mit Grünflächen und einem Gebirgsfluß. Es gab mehrere Überdachte und nicht überdachte Sitzgruppen, frisches Brunnenwasser und eine Toilettenanlage.

All dies wird von der orthodoxen Kirche nicht nur kostenfrei für Kinder- und Jugendlichen aus notleidenden Familien zur Verfügung gestellt, sondern für alle Reisenden, die die Anlage zur Erholung nutzen möchten. Gegenüber der Anlage war bereits die georgische Grenze nach Russland zu sehen.

Die Straßen waren recht abenteuerlich. Manchmal Straße, manchmal mehr Feldweg, manchmal einfach halb kaputte Straßen mit steilem Abhang. Besonders die Lkw machen das Fahren auf der Strecke schwer. Aber auch Steigungen bis über 2000 Meter Höhe und immer wieder auftretender Nebel machen das Fahren nicht leichter. Während es in Tiflis noch 30 Grad waren lag in den Bergen noch Schnee. Wir fuhren rund 3 Stunden hin (vom Projekt) und 3 Stunden zurück. Dafür mieteten wir einen kleinen Bus.

Für die Kinder war das ein einmaliges Erlebnis. Es fing an mit vorbereiteten Lunchpaketen, aus ursprünglicher Stille wurden Gespräche und gemeinsames Singen. Die Klosteranlage war mehr als schön und ideal für Kinder- und Jugendliche. Es war Erholung pur.

Schnell wurde nach dem Essen gespielt. Fangen, Federball, Fußball (die Sachen brachten wir vom Projekt mit). Die Rückfahrt musste immer wieder verschoben werden, weil unsere Kinder einfach nicht mehr nachhause wollten.

Abfahrt war gegen 09.00 Uhr, zurück kamen wir gegen 20.00 Uhr.

Der Ausflug kostete übrigens mit Busfahrt und Lebensmitteln für alle 21 Personen zusammen knapp 200 Euro. Ein toller Tag, Dank unserer Spender/innen, Patinnen, Paten und Fördermitglieder. Nochmals herzlichen Dank an Anuki Meladze, Maria Khelidze, Eka Datashvili und Uwe Breininger.

Fotos folgen in den nächsten Tagen.