Georgien

Einfach mal sinnvoll helfen

Ein Beispiel, von vielen. Unser Projekt in Georgien: Ein kleines Zimmer, ca. 3,5 x 3,0 Meter groß.

Das ist der Hauptlebensraum für 2 Menschen in einer kalten Ruine. Geschlafen wurde auf dem Boden. Da das Projektteam schon ziemlich ausgelastet war, erklärte sich unsere ehrenamtliche Studentin Anuki spontan bereit ein Bett für die Leute zu organisieren.

Gesagt, getan, das Bett kam am 04.02.19 an. DHS; Hilfe, die auch fern ab der Presse funktioniert… Dank Ihrer Spenden, Paten- und Mitgliedschaften!

Winterhilfe in Georgien

Es ist kalt, es ist Winter in Georgien. Lizzy und Irakli leben zusammen mit ihrer behinderten Mutter in einer kleinen Hütte, gebaut aus Holz, zusammengesuchten Steinen und Wellblechen. Einen Wasseranschluss gibt es nicht, kein WC und keine Küche. Das Zimmer ist so 3 x 3 Meter groß. Es ist das einzige Zimmer für die 3. Die beiden Kinder sind zwischen 7 und 14 Jahre alt und seit mehreren Jahren im DHS Projekt. Sie können zur Schule gehen, erhalten Lebensmittel.

Die Mutter (ca. 40 Jahre alt) arbeitet trotz ihrer schweren Behinderung am Markt. Steht jeden Tag 12 Stunden in der Kälte für oft nicht mal 5 Euro am Tag. Der Vater ging weg nach der Geburt der Kinder und dort gibt es auch keine Alimenten, wie z.B. in Deutschland und auch keine Krankenversicherung. Es gibt keine Sozialhilfe wie z.B. in Deutschland. Man lebt arm und auf sich gestellt. Eine Situation, die man zwar hört, aber die man oft erst richtig erfasst, wenn man selbst als Helfer/in direkt davor steht und in das Leben der Menschen “eintaucht”. So beschreiben es zumindest viele Helfer/innen.

Der Platz, wo die Hütte steht, kostet trotzdem Miete. 40 Euro im Monat, die man nur schwer aufbringen kann, vor allem im Winter, wenn man am Markt weniger verkauft. Der Vermieter wollte die 3 auf die Straße schicken Anfang Dezember, da übernahmen wir mit Mitgliedsbeiträgen die Miete für die Winterzeit. Unsere Projekthelferin Tiko hilft regelmäßig mit Lebensmitteln und wo es eng wird, helfen zusätzlich unsere ehrenamtlichen Helferinnen Maria und Anuki mit. Foto: Anuki beim Einkaufen mit Irakli und Lizzy Ende Januar 2019 (Maria fotografiert und ist leider nicht zu sehen).

Patenschaften, Mitgliedsbeiträge und Spenden wirken. Lizzy und Irakli sind 2 Kinder, von 115 Kindern, die zur Zeit durch die DHS in Georgien betreut werden und viele Kinder auf der Warteliste suchen noch Patinnen/Paten.

Unser Jugendraum in Tiflis macht Fortschritte

Gute Neuigkeiten aus unserem Projekt in Georgien: Unser Jugendraum wird mit etwas Glück im Mai 2019 fertig.

Dann heißt es für unsere Projektkinder und Projektjugendlichen wieder: Nachhilfe in allen Fächern, Tanzkurs, Bastell- und Kunstgruppe, vorbereitende Sprachkurse für weiterführende Schulen und natürlich Spiel und Spaß.

Unser Jugendraum im Margret-Heimberger-Projekt ist knapp 60 Quadratmeter groß, hat eine kleine Kochecke, besteht aus einem WC und einer Dusche und einer größeren Mehrzweckfläche. Je nach Kurs sind jeweils 5 bis 20 Kinder- und Jugendliche in den Gruppen.

Fotos: Unser Mehrzweckraum im aktuellen Zustand. Unsere Projektleiterin Tinatin Mumladze mit Handwerkern.

Winterhilfe für Georgien (Kaukasus) läuft jetzt an

Winterhilfe in Georgien

In Georgien ist es im Winter oft bis zu 10 Grad kälter als z.B. in Deutschland. Viele Familien können nicht oder kaum heizen.

Es fehlt einfach das Geld für Brennholz oder es gibt keinen Abzug (Kamin) für den Ofen in den Räumen. Nicht alle Häuser wurden so gebaut, dass auch eine Heizung nutzbar ist. Strom ist zwar deutlich billiger als in Deutschland (ca. 3 Cent/Kw), aber auch den muß man sich leisten können. Warme Wintersachen sind auch nicht immer ausreichendvorhanden. Das beginnt bei der Bettdecke und endet mit der fehlenden Winterjacke oder den fehlenden Winterschuhen.

Praktika beginnen am 04. Juli

Für Vier unserer Patenkinder in Georgien beginnen ab dem 04. Juli berufsvorbereitende Praktika. Alle Patenkinder sind seit vielen Jahren in unserem Margret-Heimberger-Projekt in Georgien. Jetzt haben sie die Schule abgeschlossen oder stehen vor dem Abschluss.

Die Berufswünsche unserer Patenkinder:
-Nino, Krankenschwester werden
-Anuki, Polizistin werden
-Tamuna, Jura studieren
-Mariam, Bürokauffrau werden