Philippinen

Vulkanausbruch und Ascheregen

Uns erreichen gerade einige nicht angenehme Meldungen aus unserem Projekt in Angeles-City/Philippinen.
 
Im Süden von Manila ist ein Vulkan ausgebrochen. Die nördlich gelegene Millionenmetropole und Hauptstadt Manila ist stark betroffen, aber auch unsere Projektstadt Angeles/City bekommt aktuell die Auswirkungen des Vulkanausbruchs zu spüren.
 
In Manila wurde der Flugverkehr komplett eingestellt und die Menschen sind angehalten zuhause zu bleiben.
 
In unserem Projektort Angeles City gibt es Aschenregen. Die Schulen wurden geschlossen. Die Menschen wurden aufgefordert zuhause zu bleiben und die Betriebe arbeiten weitgehend nicht mehr.
 
Die Behörden haben in Angeles die Anweisung gegeben die Häuser nur noch mit Atemschutz (Stoff über der Nase/Mund) zu verlassen.
 
Nach unseren Informationen geht es allen Projektfamilien gut. Unsere Projektleitung steht in ständigem Kontakt mit unserem Büro in Zweibrücken.

DHS 2020, eine Vorschau

Liebe Patinnen und Paten, Fördermitglieder und Freunde der Entwicklungshilfe,

wir sind im Jahr 2020 angekommen und das bedeutet auch für unsere DHS, dass nun weitere Veränderungen stattfinden.

Zum einen wird es das Jahr werden, in dem die Ausbildung von ehrenamtlichen Helfer/innen und Mitarbeiter/innen im Vordergrund stehen wird.

Zum anderen werden wir an der Ausrichtung der DHS weiter arbeiten. Wir wollen mehr im Bereich Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit tun, und das insbesondere im Bezug auf die Menschenrechte.

Die direkte Entwicklungshilfe ist ein Punkt, der wichtig ist und direkt hilft. Ebenso wichtig ist allerdings auch die politische Menschenrechtsarbeit.

Viele Kinder-, Jugendliche, wie auch Erwachsene haben oft keine Chance dem Kreislauf der Armut zu entkommen. Fehlende Bildung, fehlendes Geld und die mit dem Alter oft steigende Hoffnungslosigkeit sind ein Erscheinungsbild, dem man in den Projektländern deutlich öfter begegnet als in unseren Industrieländern. Hinzu kommen verkrustete, oft korrupte Systeme, die eigentlich keine Veränderung möchten. Offiziell steht man hinter der Entwicklungshilfe, in Wirklichkeit mag man sie nicht immer. Mit der Veränderung, mit dem Ansteigen der Bürgerrechte, wird auch so manche durch Korruption erworbene Komfortzone verschwinden, in der sich so manches “elitäre” Mitglied der Gesellschaft mit wenig Arbeit zu verhältnismäßig viel “Reichtum und Wichtigsein” hocharbeitete.

Kindergärten, Schulen und Unis muss man hier genauer ins Visier nehmen. Denn dort wird die Zukunft eines Landes gestaltet. Eine gute reale Ausbildung (und nicht durch Sympathie , Politik oder “durch Geschenke” motiviert) muss im Vordergrund stehen. Ebenso ist es wichtig, dass jeder Studierende seine Rechte kennt und auch die Möglichkeit hat, bei Stellen außerhalb seiner Uni Beschwerden einzulegen. Professoren, die die Not der Studierenden nutzen und sie sexuell belästigen, gibt es leider immer noch und die gehören definitiv nicht in den Staatsdienst. Während einige “Macho-Männer” hier vielleicht noch lächeln, sollte man Frauen- und Menschenrechtsverbänden die Möglichkeit geben auch an Universitäten Vorträge über die Rechte der Studierenden zu halten und effektive Beschwerdestellen aufbauen.

Ebenso ist es wichtig Behörden genauer zu beobachten. Denn Korruption, eine fehlende Ausbildung und Trägheit in vielen  Behörden verhindern oftmals die Entwicklung im Land. Wer sich bewegt, wird oft mit so vielen Steuern und Vorschriften und Kosten belegt, dass es schon gar keinen Sinn mehr macht sich selbständig zu machen oder eine Firma zu gründen. Wer es dann doch schafft, wird schnell mit “Sonderzahlungen” konfrontiert, ohne die mal das Wasser abgestellt wird, der Strom abgestellt wird oder einfach bürokratische Probleme auftreten, die ein Wachstum im Geschäft kaum ermöglichen.

Das ist nicht in jedem Land gleich, es ist auch nicht in jeder Region gleich. Es gibt viele gute Menschen, die gut arbeiten. Es sind aber die, die an ihrer Gesellschaft verdienen, ihr aber nicht dienen, die die Probleme bereiten. Das gibt es in jedem Land. Nur wo diese Leute zu viel werden, droht ein Verlust an Menschenwürde und es droht ein Wirtschaftsinfarkt. Damit sind wir wieder bei Leid, Armut und fehlenden Entwicklungsmöglichkeiten für die nächste Generation. Gerade deshalb sind Bildung und die Vermittlung von Werten, wie wir das in unseren Patenschaftsprojekte organisieren besonders wichtig.

Und hier gebührt Ihnen ein besonderer Dank. Denn ohne Ihre Patenschaften, Spenden, Förderbeiträge und den ehrenamtlichen Einsatz unserer Helfer/innen und Mitarbeiterinnen wäre all dies nicht möglich.

In diesem Sinne, wir werden 2020 unsere direkte Entwicklungshilfe weiter ausbauen, wir werden aber auch verstärkt eine politischen Menschenrechtsarbeit durchführen.

In den Projekten werden wir 2020 deutlich mehr Wert auf Bildung und die Vermittlung von Werten legen, wie in den Aufbau zu Kontakten zu z.B. Schulen und staatlichen Einrichtungen in Deutschland.

Projektziele bis Ende 2020:

Philippinen:  80 Kinder- und Jugendliche
Schwerpunkt: Bildung, Lebensmittelhilfe und Nothilfe

Mexiko:  65 Kinder- und Jugendliche
Schwerpunkt: Bildung, Lebensmittelhilfe und Nothilfe

Georgien:  80 Kinder- und Jugendliche.
Schwerpunkt: Bildung und Nothilfe.  Lebensmittelhilfe über die Wintermonate (bis April 20 und dann wieder November 20 bis April 21).

Wir wünschen Ihnen Gottes Segen, Gesundheit, Glück und Erfolg im neuen Jahr.

Ihr

Uwe Breininger
Vorsitzender des Verwaltungsrates

 

 

In den Projekten laufen die Weihnachtsvorbereitungen auf Hochtouren

Patenschaften

Ob im “Otto und Oscar” Projekt in Angeles auf den Philippinen, im “Margret-Heimberger-Projekt in Tiflis/Georgien oder im “Rosa-Wagner-Projekt” in Tonatico/Mexiko, überall laufen die Vorbereitungen für Weihnachten auf Hochtouren.

Weihnachtsfeiern, Gedichte, Tänze, Theaterstücke und viele Dinge mehr werden jetzt einstudiert und alle freuen sich auf Weihnachten.

Das Projektpersonal ist in dieser Zeit besonders gut ausgelastet und wird zusätzlich durch die Verwaltung in Deutschland unterstützt (deshalb gibt es nur eine Notverwaltung in Deutschland, die Verwaltung ist zwischen den Jahren bis zum 14. Januar 20 vollauf mit Projektarbeit beschäftigt.

Danach geht es weiter mit den Spendenquittungen.

Neues aus den Philippinen

Helfen mit Herz und Verstand.

Unsere ehrenamtliche Helferin Anuki Meladze (Studentin, die zur Zeit in den Philippinen eingesetzt ist) ist zusammen mit unserer Projektleiterin Lesley Hilao, unserer Helferin Lorna Kabius und Uwe Breininger ist sie in den Slums tätig.

Ein bisschen Viber telefonieren

Eine Kurzgeschichte

Ein Pate, Raphael, hilft seit Jahren auch ehrenamtlich mit. So lernte er auch viele Helfer/innen kennen.

Einer dieser Helfer ist auf den Philippinen, während Raphael per Viber mit dem Helfer telefoniert ist auch sein Patenkind da. So kommt ein Videochat mit seinem Patenkind zustande.

Nothilfe in Angeles

Neues vom DHS Patenschaftsprojekt Angeles.

Projektbesuch aus Zweibrücken. Kurz nach der Ankunft in unserem Projekt in Angeles geht auch schon die Arbeit los. Die Familien der 62 Projektkinder werden besucht und zusätzlich zur normalen Verteilung werden Nothilfen verteilt.

Weihnachten mal anders

Unser DHS-Kinderhilfprojekt in Angeles/Philippinen lädt Straßenkinder zur Weihnachtsfeier ein. Es wird gegessen und Weihnachten gefeiert. Die Kinder leben normalerweise unter Straßenbrücken. Die Lebensmittel wurden von Geschäften im Umfeld gespendet, was noch an Geld fehlte, wurde über Mitgliedsbeiträge unserer Fördermitglieder finanziert. Unsere Projektleiterin Lesley, von der auch die Idee kam, ist von der Aktion begeistert und wünscht sich vor allem mehr Patinnen und Paten, damit sie mehr Kinder dauerhaft in das Projekt aufnehmen kann.

Frohe Weihnachten

Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie, Ihren Freunden, wie allen Menschen ein frohes Weihnachtsfest und eine erholsame Zeit.

Patenschaft
Foto: Vorbereitung der Kinderweihnachtsfeier auf den Philippinen. Unsere Projektleiterin Lesley (4te v. links) und ein Teil ihres ehrenamtlichen Teams.

Aktuelle Lage in unserem Projekt auf den Philippinen

15.09.2018: Kurzinfo von Lesley (unsere Projektleiterin auf den Philippinen): In Angeles gab es Hochwasser und leichte Schäden, aber es gibt zum Glück keine größeren Schäden und auch keine Schwerverletzte oder Tote. Von Lo-ok fehlt im Moment noch jede Meldung, das Inseldorf ist derzeit von der Außenwelt abgeschnitten.

Ergänzung, 16.09.2018: Es besteht wieder Kontakt nach Lo-ok und es gab keine größeren Schäden.

Sturmwarnung auf den Philippinen

In unserem Projekt auf den Philippinen wird leider wieder ein Taifun erwartet. Betroffen ist eine Region in der rund 4 Millionen Menschen leben. Vor allem im Küstenbereich und auf kleineren Inseln ist die Angst groß.

Hilfsaktion für die Philippinen startet, machen Sie wieder mit?

Hallo,

wie bereits in den vergangenen Jahren organisieren wir auch in diesem Jahr wieder eine Hilfsaktion für Slumkinder in Angeles, auf den Philippinen.

Staatliche-, kirchliche- oder sonstige Hilfen gibt es da nicht. Es gibt auch kein Hartz IV und es gibt auch keine Krankenkasse oder Rentenversicherung wie bei uns. Die Menschen leben zwischen Müll und Hitze in Holz- oder Blechhütten, die oft weniger als 3 x 4 Meter groß sind. Das eine Zimmer dient dann manchmal 7-8 Personen als Küche, Schlafzimmer, Wohnzimmer und Badezimmer. Ja, richtig. Ein Zimmer für 7-8 Personen, mehr Zimmer