Indonesien

DHS Hilfseinsatz in Indonesien.

Katastrophenhilfe: Dezember 2004 bis April 2005. Hierfür zog die DHS alle ehrenamtliche Kräfte zu Sammlungen in Deutschland zusammen. Zusätzlich wurden Projektkräfte aus den Projektländern zusammengezogen um den Einsatz in Indonesien zu ermöglichen. Ein Einsatz, Hand in Hand.

DHS Katastrophenhilfe 2005 in Indonesien. Mehr als 100.000 Menschen starben in Banda Age/Sumatra. Bereits wenige Tage nach der Katastrophe organisierte die DHS Hilfen für über 100.000 Euro und brachte diese selbst bis zur Verteilung vor Ort.

DHS Katastrophenhilfe in Indonesien. Mehr als 100.000 Menschen starben in Banda Age/Sumatra, 10.000 waren verletzt oder litten unter fehlenden Lebensmitteln. Bereits wenige Tage nach der Katastrophe organisierte die DHS Hilfen (überwiegend Medikamente, aber auch Lebensmittel und Hygienematerial) für über 250.000 Euro und brachte diese selbst bis zur Verteilung vor Ort.

 2005: Die DHS bildet befreundete Ärzte in Sofia/Bulgarien aus, die sich als freiwillige Helfer/innen nach Indonesien gemeldet haben. Die Kontakte kamen durch unser Kinderpatenschaftsprojekt in Bulgarien zustande.

2005: Die DHS bildet befreundete Ärzte in Sofia/Bulgarien aus, die sich als freiwillige Helfer/innen nach Indonesien gemeldet haben. Die Kontakte kamen durch unser Kinderpatenschaftsprojekt in Bulgarien zustande.

Am Zoll gab es zuerst Probleme. Nachdem sich Frau Dr. Indra (Vorsitzende der Ärzteschaft des Staates Indonesien) dem Problem annahm und es eine Pressekonferenz in den Abendnachrichten des Landes gab, konnten die Hilfsgüter ohne weitere Probleme den Zoll passieren. Foto: Frau Dr. Indra mit unserem Projektleiter Uwe Breininger

Am Zoll gab es zuerst Probleme. Nachdem sich Frau Dr. Indra (Vorsitzende der Ärzteschaft des Staates Indonesien) dem Problem annahm und es eine Pressekonferenz in den Abendnachrichten des Landes gab, konnten die Hilfsgüter ohne weitere Probleme den Zoll passieren. Foto: Frau Dr. Indra mit unserem Projektleiter Uwe Breininger.

Neben der Seuchengefahr und dem Hunger gab es Probleme mit Knochenbrüchen. Viele Menschen wurden durch den Tsunami an die Wände oder andere Hinternisse geworfen. Dabei brachen sie sich nicht selten die Knochen. Die Lebensmittel und Medikamente der DHS kamen gerade rechtzeitig.

Neben der Seuchengefahr und dem Hunger gab es Probleme mit Knochenbrüchen und durch fehlende Medikamente/Behandlungsmöglichkeiten. Viele Menschen wurden durch den Tsunami an die Wände oder andere Hinternisse geworfen. Dabei brachen sie sich nicht selten die Knochen. Die Lebensmittel und Medikamente der DHS kamen gerade rechtzeitig.

Elefanten helfen beim Aufräumen und beim Suchen nach Menschen unter Trümmern.

Elefanten helfen beim Aufräumen und beim Suchen nach Menschen unter Trümmern.

Hilfsgüter

Hilfsgüter

Hilfsgüter

Hilfsgüter

Unser Planungsteam koordiniert die Arbeit im Gesundheitsministerium von Jakarta.

Unser Planungsteam koordiniert die Arbeit im Gesundheitsministerium von Jakarta.

Sumatra, Bergen von Leichen

Bergen von Leichen

Schwimmende Leichensäcke, Hitze und Krankheiten machten sich zu dem Hunger breit. Besonders problematisch war der Bezug von sauberem Trinkwasser.

Durch den anhaltenden Regen schwammen die Leichensäcke immer wieder weg. Hitze und Krankheiten machten sich zu dem Hunger breit. Besonders problematisch war der Bezug von sauberem Trinkwasser.

Danach geht es in Buschdörfer mit Hilfen

Danach geht es in die Buschdörfer mit Hilfen

Kleinere Pakete werden vorbereitet für Katastrophenopfer in Banda Age. Glück hat man oft, Freunde findet man überall. Foto: Unsere Freundin Utari. Utari hat in Deutschland studiert, arbeitet im medizinischen Bereich und hat sich unserer Gruppe direkt als ehrenamtliche Übersetzerin angeschlossen.

Kleinere Pakete werden vorbereitet für Katastrophenopfer in Banda Age. Glück hat man oft, Freunde findet man überall. Foto: Unsere Freundin Utari. Utari hat in Deutschland studiert, arbeitet im medizinischen Bereich und hat sich unserer Gruppe direkt als ehrenamtliche Übersetzerin angeschlossen.

Verteilung von Hilfen in Dörfern

Verteilung von Hilfen in Dörfern

DHS-Hilfe die ankommt, wir fahren selbst hin

DHS-Hilfe die ankommt, wir fahren selbst hin. Unsere beiden Schiffscontainer mit Medikamenten und Lebensmitteln wurden freundlicherweise kostenfrei durch einen Hamburger Reeder nach Indonesien transportiert (ein Mitarbeiter der Firma ist Pate eines Patenkindes in einem DHS-Projekt). Eine Mitarbeiterin der indonesischen Partnerfirma des Reeders meldete sich daraufhin ebenfall ehrenamtlich und schloss sich unserer Gruppe an.

Nachdem unsere Kapatzitäten ausgelastet waren, griffen wir auf die indonesische Armee zurück. Die bereitwillig half, die HIlfsgüter zu verteilen.

Nachdem unsere Kapatzitäten ausgelastet waren, griffen wir auf die indonesische Armee zurück. Die bereitwillig half, die HIlfsgüter zu verteilen.

Es war kaum zu glauben, aber auch die Bundeswehr kam in da Gebiet und ausgerechnet eine Einheit aus Zweibrücken, die auch einen unserer Helfer kannte. Schnell wurden auch hier Kontakte geschlossen.

Es war kaum zu glauben, aber auch die Bundeswehr kam in das Gebiet und ausgerechnet eine Einheit aus Zweibrücken (Sitz der DHS), die auch einen unserer Helfer kannte. Schnell wurden Kontakte geschlossen und Erfahrungen im Katastrophengebiet ausgetauscht.

Nach 3 Monaten Einsatz in Sumatra verabschiedet der Governeur die Helfer/innen der DHS mit einer Feier. Es waren rund 2000 Bürgermeister der Inseldörfer versammelt.

Nach 3 Monaten Einsatz in Sumatra verabschiedet der Governeur die Helfer/innen der DHS mit einer Feier. Es waren rund 2000 Bürgermeister der Inseldörfer versammelt.

Der Gouverneur zeichnet die Vorsitzende der Ärzteschaft des Staates Indonesien Frau Dr. Indra und unseren Projektleiter Uwe Breininger mit der Ehrenschleife aus.

Der Gouverneur zeichnet die Vorsitzende der Ärzteschaft des Staates Indonesien Frau Dr. Indra und unseren Projektleiter Uwe Breininger mit der Ehrenschleife aus.

Als letzte Helferin verlies unsere Projekthelferin Maria Toderova nach gut 3 Monaten das Land. Bevor sie ging, erhielt auch sie die Ehrenschleife.

Als letzte Helferin verlies unsere Projekthelferin Maria Toderova nach gut 3 Monaten das Land. Bevor sie ging, erhielt auch sie, als zweite Kraft der DHS, die Ehrenschleife.

Der Hilfseinsatz ist beendet, geblieben sind Freundschaften.